Bulletstorm

Bulletstorm ist endlich malwieder ein Shooter der sich nicht so Ernst nimmt, ein pausenlos Action Feuerwerk abbrennt und sich auf Spielspaß und innovative Gameplay Mechaniken konzentriert. Man kann sliden, treten, Gegner per Peitsche zu sich ziehen, die Umgebung mit einbeziehen und alles wird mit dem Skillshot System durch Punkte belohnt, mit denen man sich wiederum Muniton, Upgrades und Waffen kaufen kann.

Der Humor ist meist platt und dreckig und das Spiel strotzt nur so vor cartoonartiger, überzogener Gewalt. Würde Duke Nukem Forever nicht dieses Jahr erscheinen, würde man mit Bulletstorm einen kleinen Ersatz finden, der in die selbe Kerbe schlägt.
Grafisch weiß der Titel ebenfalls zu gefallen. Die Level sind farbenfroh, detailreich und teils oppulent gestaltet. Schöne Effekte (bspw. Sonnenstrahlen) runden das Gesamtbild positiv ab.

Ein paar Kritikpunkte gibt es trotzdem. Der größte davon ist die Spielzeit. Diese hätte durchaus etwas großzügiger ausfallen können. Trotzdem hat man das Gefühl, dass die Einleitung etwas zu lang geraten ist. Geübte Spieler nimmt das Game anfangs etwas zu sehr an die Hand und führt die Peitsche, sowie das Skillshot System erst nach und nach ein (keine Sorge: zu lange muss man auf beides auch nicht warten). Außerdem fiel das Level Design gegen Ende etwas ab und wieß ein paar nervige Gegnertypen und Innenareale zu viel auf.

Trotz dieser kleineren Mängel ist Bulletstorm für mich einer der besten FPS der letzten Jahre.

4/5

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