Wanted – Weapons of Fate

Wanted - Weapons of Fate

Wieder einmal ein kurzweiliger 3rd Person Cover-Shooter, den ich von meiner Liste streichen kann. Während der sehr knappen Spielzeit ballert man sich mit einem begrenzten Arsenal durch größtenteils graubraune Gemäuer. Optisch macht Wanted nicht viel her, dafür ist das Gameplay aber solide. Zielen geht nicht immer optimal von der Hand, dafür punktet das Spiel mit einem Feature, das aus dem Film bekannt sein dürfte: Bullet-Curving. Durch Kills lädt sich eine Adrenalinanzeige auf, die nicht nur für stylische Deckungswechsel mit Schießereien in Zeitlupe genutzt werden kann, sondern auch um Kugeln um Hindernisse zu manövrieren. Mit dem rechten Schulterbutton lässt sich die gerade Flugbahn des nächsten Geschosses anzeigen, die per Stick dann gebogen werden kann. Dies gibt euch die Möglichkeit Gegner zu treffen, die sich vor euch verstecken. Das Feature ist dermaßen praktisch und genial, dass man es fast für jeden Shooter wünschen könnte.

Viel mehr Worte muss man eigentlich nicht verlieren. Wanted ist ein durchschnittlicher Shooter, der aber kompetent genug ist, um trotzdem zu unterhalten. Etwas eintönig und anstrengend wird es erst gegen Ende. Dann geht die Abwechslung entgültig verloren und Scharfschützen in den gegnerischen Reihen trüben etwas den Spielspaß. Trotzdem ist das Spiel einen Blick wert, wenn man sich die Wartezeit zum nächsten Toptitel verkürzen möchte.

Das Spiel basiert wie erwartet natürlich auf dem Film. Gemeinsamkeiten mit der Graphic Novel gibt es also, genau wie bei der Leinwandumsetzung, so gut wie keine.

3/5

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