Gears of War 3

Gears of War 3

General Raam ist ein Haufen Asche, Jacinto wurde versenkt, es wird Zeit der Königin ans Leder zu gehen. Im letzten Teil der Trilogie um den Krieg zwischen den menschlichen Bewohnern des Planeten Sera und den Locust wird die entscheidende Schlacht geschlagen. Zwei Jahre sind vergangen und die Gears Posse um Marcus, Dom, Cole und Baird schippert nun auf hoher See umher. Der letzte Strohhalm: eine Videobotschaft von Marcus Vater.

Für das große Finale holt Epic alles aus der Xbox was möglich scheint. Der dritte Teil legt grafisch noch einmal zu und sorgt schon im ersten Level für Staunen. An Licht- und Schatteneffekten wurde ordentlich gefeilt und vor allem hält endlich eine deutlich erweiterte Farbpalette Einzug ins Gears Universum, die das oftmals grau-braune Erscheinungsbild der Vorgänger vergessen lässt. Gleichzeitig wurden auch die Level sehr abwechslungsreich gestaltet und besonders zum Finale serviert Epic einen außergewöhnlichen und optisch tollen Akt.

Am bewährten Gameplay gibt es kaum Änderungen. Warum auch? Die Gears of War Reihe ist für mich immer noch Referenz was Gameplay und Spielgefühl in 3rd Person Shootern anbelangt. Einige neue Waffen und Änderungen, wie beispielsweise der Hammer Burst mit Iron Sights, sind trotzdem erfreulich. Kanonenfutter gibt es genug und die Gegnervielfalt erhöht sich überraschenderweise um ein Vielfaches.

Auch der Multiplayer erfreut mit einem großzügigen Angebot von freischaltbaren Charakteren und Skins, sowie jeder Menge Medaillen und ähnlichem Krempel für Spieler, die online mit ihren Erfolgen hausieren wollen. Das Map Angebot beherbergt sowohl alte Bekannte, aber natürlich auch jede Menge neue Schauplätze. Der beliebte Horde Mode wurde ebenfalls erweitert und bietet nun eine Vielzahl von Fallen und ähnlichen Gimmicks, die gegen gewonnenes Geld an strategisch wichtigen Punkten platziert werden können.
Der erfreulichste Neuzugang ist aber der Beast Mode, der euch in die Körper der Gegner schlüpfen lässt. Die Spielregeln ähneln denen von Horde, nur könnt ihr hier mit der Zeit immer höhere Gegnerklassen freispielen bis ihr, die liquiden Mittel vorausgesetzt, sogar als Berzerker die Maps aufräumen dürft. Ein großer Spaß.

Obwohl nicht alle offenen Fragen geklärt werden, ist Gears of War 3 der würdige Abschluss der für mich besten 3rd Person Shooter Reihe dieser Generation und bietet abermals eine bombastische Kampagne. Durch die zum ersten Mal etwas ausgereifteren Charakterisierungen und Rückblenden funktionieren auch die ernsten Elemente bei mir diesmal besser, als die polarisierende Maria Szene des Vorgängers. Ein absoluter Pflichttitel.

5/5

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