Polygon / Game of the Year 2011

Polygon 2011

Diesmal habe ich die Verleihung des GOTY Awards und den zugehörigen Artikel mit der Teilnahme am Polygon Award der Jungs von Polyneux verbunden. Gekürt wird dabei das Spiel des Jahres der teilnehmenden deutschen Gaming Blogs. Deshalb bekommt ihr von mir dieses Jahr nicht nur eine Lobhudelei auf ein einziges Spiel (wie im letzten Jahr bei Deadly Premonition), sondern eine Liste von 10 Spielen mit ein paar kurzen Sätzen. Den Polygon erhält am Ende das meistgenannte Game.
Da ich trotzdem einen Sieger küren möchte, präsentiere euch in diesem Artikel mein Game of the Year und 9 weitere nennenswerte Titel in ungeordneter (!) Reihenfolge.

GOTY 2011: To The Moon
Wie schon letztes Jahr bei Deadly Premonition, verleihe ich den Titel wieder einem ungewöhnlichen Spiel, dass mich auf ganz einzigartige Weise überrascht hat. Sicher sind Spiele wie Skyrim, Portal 2, usw. einfach fantastische Sequels, aber To The Moon ist einfach anders. Natürlich ist die Verleihung des Titels GAME of the Year etwas grenzwertig, weil es sich hier eher um eine Geschichte, als um ein tatsächliches Spiel handelt, aber wie hier das Medium mit einfachsten Mitteln, wie der Retro 16-Bit Optik und einem wunderschönen Soundtrack, einem trotzdem die Tränen in die Augen treibt ist einfach fantastisch. Kein anderes Spiel hat mich 2011 so berührt und einen solchen Eindruck hinterlassen wie To The Moon.

Runners-Up

Saints Row 3
Über das ganze Jahr hinweg habe ich Saints Row 3 als mein sicheres GOTY 2011 bezeichnet. Dazu hat es leider nicht ganz gereicht. Es ist immer noch fantastisch, over-the-top und macht einfach unglaublich viel Spaß (besonders im Co-Op!), aber nachdem man den Vorgänger gespielt hat, fehlt einfach etwas. Besonders bei Story und Cutscenes wurde extrem gespart und Stilwater war deutlich abwechslungsreicher gestaltet.

Skyrim
„Erst“ 20 Stunden gespielt, aber Skyrim ist Oblivion in noch grandioser und Oblivion halte ich für eines der besten Spiele dieser Konsolengeneration. Ich bin wieder völlig in der Diebesgilde abgetaucht und habe noch unzählige Stunden spannender Quests vor mir.

Portal 2
Ich bin zwar der Meinung, dass Portal 2 durchaus einige Längen hat und die kompakte Spielzeit dem Vorgänger sehr gut getan hat, aber das schmälert nicht das Gesamterlebnis. Clevere Rätsel, ein geniales Skript und die perfekten (englischen) Sprecher reichen allein schon aus um aus Portal 2 eines der unvergesslichsten Spiele des Jahres und eines der lustigsten aller Zeiten zu machen.

Deus Ex: Human Revolution
Nachdem mir anfangs meine eigene Dummheit den Spaß verdorben hat (dass man auf Konsole jederzeit speichern kann kommt selten vor), wurde DXHR dann zum Glück zum erhofften, modernen Cyberpunk Spiel, das ich mir seit Jahren gewünscht habe. Die Stealth Elemente funktionieren wunderbar, die verschiedenen Lösungswege sind klasse und die Atmosphäre in den Großstädten der Zukunft einfach perfekt eingefangen.

Bastion
Wunderschönes Design, ein brillanter Erzähler der die Handlungen des Spielers kommentiert und einer der besten Soundtracks des Jahres. Dazu ein sehr abwechslungsreiches Kampfsystem und fertig ist eines der besten Spiele des Jahres.

Uncharted 3
Der dritte Teil der Nathan Drake Saga hat noch immer die gleichen Probleme wie die Vorgänger (mittelprächtiges Aiming, Gegner die viel zu viel aushalten, usw.), aber meine Fresse war das ein Ritt. Grafik, Design, Inszenierung und Storytelling auf Referenzniveau.

Gears of War 3
Der krönende Abschluss der besten 3rd Person Shooter Reihe dieser Konsolengeneration.

Dead Space 2
Was ein Surround Headset alles ausmachen kann. Mit Dead Space 2 habe ich es eingeweiht und werde es beim Spielen nie mehr absetzen. Das Sequel des Horror-Shooters hat mir fast 10 Stunden lang Angst und Schrecken eingeflößt, aber es war gerade deswegen eines der intensivsten Games, die ich dieses Jahr gespielt habe. Grafik und vor allem Sound und Soundtrack gehören zum besten was 2011 geboten wurde.

Bulletstorm
Das Spiel das Duke Nukem Forever hätte sein müssen.

Zusammenfassend lässt sich sagen 2011 war ein famoses Jahr was Games angeht. Selbst Dinge wie Origin, DLC-Abzocke, Online Passes und ähnlicher Quatsch können das nicht überschatten. Ich habe zwar auch einige langweilende Fließband-Sequels gespielt, aber auch an guten Nachfolgern mangelte es nicht und umso schöner ist es, dass es auch jede Menge neue IPs und Indie Games im letzten Jahr zu bejubeln gab. Wenn ich mir die Liste oben so anschaue bin ich mit der Mischung eigentlich ganz zufrieden, nur dass ich Rayman Origins noch nicht gespielt habe ärgert mich maßlos. Als klassischer 2D-Platformer im umwerfenden Grafikstil moderner Cartoons, wie ich ihn mir jahrelang gewünscht habe, wäre ihm ein Platz in der Liste wohl mehr als sicher.

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