The Darkness II

The Darkness 2

„Embrace the darkness, Jackie!“

Teil 1 der Comic-Versoftung gehört für mich zu den besten FPS dieser Generation. Natürlich war das Aiming nicht besonders gelungen, aber die gesamte Atmosphäre, unterstrichen von einem leichten Open-World-Ansatz, war einfach unglaublich gut und einzigartig. The Darkness II geht einen etwas anderen Weg, aber glücklicherweise ist Mike Patton noch immer mit an Bord.

Zu allererst wäre da der gesamte Style des Spiels. Der düstere, realistischere Look des ersten Teils ist einer gelungenen Cel-Shading Grafik gewichen. Das ist anders, aber nicht unbedingt schlechter. Schwarze Linien, Schraffierungen auf den Texturen, eine bunte Farbpalette – Entwickler Digital Extremes lehnt das Spiel optisch somit stärker an seine Herkunft an. Als Freund von Cel-Shading und dem tollen, aber leider eher gefloppten XIII, freut es mich, noch einmal einen Shooter in diesem Gewand serviert zu bekommen.

Der zweite große Unterschied ist der Spielablauf. Dieser ist nun stark linear und unterscheidet sich damit stark vom Vorgänger. Es gibt zwischen den Missionen zwar Zwischenstopps in Jackies Anwesen, aber diese sind klar getrennt vom restlichen Game. Auch könnt ihr die Darkness nicht mehr manuell aktivieren. Das passiert automatisch und prinzipiell ist sie in den Hauptleveln immer präsent, denn der Fokus liegt nun ganz klar auf ausufernder Action. Die Gegnermenge ist deutlich nach oben geschraubt worden und dasselbe ist, man glaubt es kaum, auch mit der Gewalt passiert. Jackies dunkle Kräfte lassen sich nun differenzierter steuern und das Ergebnis ist eine noch reichhaltigere Palette an ultrabrutalen Aktionen. Das benötigt eine etwas längere Eingewöhungszeit, aber dann spielt sich The Darkness II deutlich besser als sein Vorgänger, besonders was das Aiming angeht.

Unterm Strich bleibt ein gelungenes Sequel, das die Geschichte um Jackie Estacado weitererzählt und Raum für weitere Fortsetzungen lässt. Es ist zwar bunter, linearer und actionorientierter, aber nachdem fast fünf Jahre seit dem ersten Teil vergangen sind, macht es trotzedem ungemein Freude wieder in die Welt von The Darkness einzutauchen. Die Spielzeit ist nicht allzu lang, aber dafür läuft es auch nicht Gefahr langweilig zu werden bevor die Credits laufen.

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