DLC Quest

DLC Quest 1

Ein beliebtes Diskussions- und Reizthema unter Gamern ist der Downloadable Content, kurz DLC. Im besten Falle versorgen Entwickler die Spieler über Monate mit hochwertigen Inhalten. Der geneigte Gamer freut sich, dass er gegen einen kleineren Geldbetrag noch mehr Zeit in sein Lieblingsspiel buttern darf und der Publisher frohlockt, weil die Kasse weiterhin klingelt und seine Kunden das teuer produzierte Game nicht, nach einer durchgezockten Nacht, beim nächsten Gamestop eintauschen.

Ist so ein Geschäftsmodell erfolgreich, wird es kopiert und bis an die Grenzen ausgeschlachtet. Egal ob vollkommen überteuerte Map-Packs mit recyceltem Inhalt oder On-Disc-DLC, mit allem wird versucht Geld in die Kasse zu spülen. Wie viel lässt sich der Käufer zumuten? Wo ist die Grenze zum Boykott, bevor die oft leeren Worte in den Weiten der Internetforen und Kommentarbereiche bittere Wirklichkeit werden?

DLC Quest 2

Warum ich das alles schreibe? Das Thema DLC wurde schon oft genug ausufernd diskutiert, aber mir fiel auch nicht sehr viel ein, was ich über das nette, kleine Indie Game der Going Loud Studios erzählen könnte, ohne zu viele Gags zu spoilern. Grafisch kommt DLC Quest in einem einfachen 8-Bit Style daher und ist inhaltlich eine amüsante Parodie auf den DLC-Trend der letzten Jahre. Es zeichnet ein übertriebens Bild eines Spiels, das praktisch nur aus DLC besteht. Die Spielzeit beträgt nur 30 – 45 Minuten, garantiert dafür aber einige Lacher.

DLC Quest 3

Erhältlich ist DLC Quest auf Desura für 1,49€ und auf dem Xbox Live Indie Games Marketplace.

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