Commandos – behind enemy lines

Commandos

Auch während einer Klausurphase wird man sich etwas Game-Time gönnen dürfen. Das dachte ich mir jedenfalls letzten Monat als wieder einmal zwei Stück davon anstanden. Eigentlich hatte ich Videospiele auf die Tabuliste gesetzt und Mass Effect 3 auf die Semesterferien verlegt, aber als dann die Commandos Reihe in einem der bekannten pay-what-you-want Bundles auftauchte, musste ich zuschlagen und reinschauen.

Aus dem Reinschauen wurden dann natürlich ein paar Stunden mehr. Es kommt inzwischen nur noch höchst selten vor, dass ich mehrere Stunden in ein Spiel buttere, das ich schon einmal durchgespielt habe, was zeigt wie gut Commandos ist und wie überraschend positiv es meiner Meinung nach gealtert ist. Die Grafik ist immer noch hübsch anzusehen und das Gameplay so spaßig wie damals.

Commandos2

Commandos ist ein Strategiespiel mit World War II Setting, das sich teilweise schon fast wie ein Puzzle- oder Geschichklichkeitsspiel anfühlt. Ihr betrachtet das Spielgeschehen aus der Isoperspektive und habt meist ein kleines Team mit einer Handvoll Männer zur Verfügung, wie zum Beispiel Soldat, Fahrer, Spion oder Taucher, die natürlich alle über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Ziel ist es meist, sich durch ein streng bewachtes Gebiet zu schleichen, etwas in die Luft zu jagen und zu fliehen. Dabei solltet ihr euch unter keinen Umständen erwischen lassen, da dies mormalerweise einen Alarm auslöst, der so viele Gegner auf den Plan ruft, dass ihr keine Chance mehr habt. Ständiges Speichern ist Pflicht, genauso wie das Auswendiglernen diverser Hotkeys, ohne deren Nutzung ihr die teilweise extrem knappen Zeitfenster einer Aktion oftmals nicht schaffen könnt.

Dementsprechend ist Commandos ein durchaus harter Brocken, der zwar sehr fordernd ist, aber unglaublich viel Spaß macht. Der Aktionsrahmen der KI ist klar definiert. Es gibt keine unfairen Aktionen oder ähnliches. Lediglich im letzten Viertel wurde mir Commandos einfach zu heftig, die Zeitfenster zu knapp und die Routen der Gegner zu unübersichtlich, um ohne Guide irgendetwas gebacken zu bekommen.

Ich kann nur empfehlen sich diese Retro-Perle einmal anzuschauen. Zu beachten ist bei der Installation nur, dass das Spiel noch ein paar Probleme hat, die gepatched werden müssen, selbst unter Steam. Dazu schwirrt im Netz aber ein Ultimate Fix herum, der die Spielgeschwindigkeit auf das Normalmaß regelt. Außerdem müsst ihr die Region unter Windows auf etwas anderes als Deutschland stellen, um Commandos starten zu können. Ebenfalls ein Überbleibsel aus der Originalversion von damals.

2 Gedanken zu “Commandos – behind enemy lines

    • Es gab ja noch 2 Nachfolger und Add-Ons. Allerdings sind die damals völlig an mir vorbeigegangen. Habe jetzt versucht Teil 2 anzufangen. Keine Chance. Komplett geänderte Steuerung und scheinbar kein Tutorial. Ich komm damit überhaupt nicht klar.

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