Meine Spiele des Jahres 2013

Wie in meinem Rückblick erwähnt, war 2013 für mich ein ereignisreiches und hervorragendes Spielejahr. Nachdem wir also den allgemeinen Rückblick abgefrühstückt haben, geht es nun ans Eingemachte. Es folgen mein Spiel des Jahres und die persönliche Top 10.

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Spiel des Jahres 2013: Gone Home
Lange hat es gedauert bis ich mich auf ein Spiel festlegen konnte und die Entscheidung fiel selten so schwer wie dieses Mal. Zu viele Hochkaräter, Überraschungen und einfach wichtige Spiele. Letztlich habe ich es dann erst einmal ein wenig rational betrachtet und mir gedacht meiner Linie treu zu bleiben. Spiele wie The Last of Us stehen sowieso genug im Rampenlicht, Persona 4 Golden ist ein Remake und so weiter. Ein besonderes Spiel wie Gone Home verdient Aufmerksamkeit und nach To The Moon (2011) und Journey (2012) ist es bei meinen Spielen des Jahres in guter Gesellschaft. Aber auch abseits der nüchternen Betrachtungsweise ist es das Spiel, das auf mich und meine Gedanken dieses Jahr den wohl größten Eindruck hinterlassen hat.

Die Plätze 1 – 9 in ungeordneter Reihenfolge

The Last of Us
Ein fesselnder Einstieg und dann 15 Stunden lang keine Sekunde Langeweile. In den richtigen Momenten nimmt es sich Zeit und lässt einfach seine Spielwelt für sich sprechen. Hinzu kommen tolle weibliche Charaktere und Survival-Horror-Gameplay, das sogar mir gefällt. Im Konsolenbereich grafisch ein Referenztitel. Der Schwanengesang einer Konsolengeneration könnte nicht besser sein.

Ni No Kuni
Ein Ghibli JRPG. Da konnte ich einfach nicht anders als nach jahrelanger Pause dem Genre eine neue Chance zu geben. Umso besser, dass es ein Genre-Best-Of geworden ist, das mir die Freude am japanischen Rollenspiel zurückgegeben hat. Wunderschön und herzerwärmend dank Ghibli, ein spaßiges Kampfsystem und eine tolle Spielwelt dank Level 5.

Saint’s Row IV
Eines meiner Lieblingsfranchises dieser Gen, aber fast schon ein Guilty Pleasure. Nicht unterstützenswerte DLC-Politik und ein Online Pass für System Link sind eine Frechheit. Dafür ist die Reihe aber ein Coop-Fest erster Güte und Teil 4 zusammen mit Teil 2 das beste Spiel der Reihe. Zwar gibt es wieder zu viele Activities und Sidemissions statt wirklicher Story Missionen, dafür rettet das Gameplay aber alles. Komplett übertriebene Superkräfte und eine Geschichte, die einfach nur noch gaga ist.

Persona 4 Golden
Ni No Kuni hat den Weg frei gemacht für diesen süchtigmachenden Zeitfresser. Diesen Lebenssimulator mit Pokemon-Ansätzen und ins Hirn fressender Musik, der von seinen großartigen Charakteren und ihren Geschichten lebt. Eine der ungewöhnlichsten Spieleerfahrungen, die ich jemals gemacht habe.

Tearaway
Wunderschön und herzerwärmend hatte ich schon bei Ni No Kuni angeführt, aber hier trifft das nicht weniger zu. So viel Charme und Liebe zum Detail stecken in dieser kleinen Perle. Der Papierstil und die Stop-Motion-Animationen sind zum Niederknien. Nintendo-Feeling auf einer Sony Konsole und eine perfekte Nutzung der Vita-Funktionen. Einmalig: Wenn die Frontkamera das eigene, seelig lächelnde Gesicht in die Spiellandschaft einbaut.

Rayman Legends
Das Sequel legt noch einmal eine Schüppe drauf, alleine durch die Musiklevel. Ein klassischer 2D-Plattformer auf Augenhöhe mit Nintendo, vollgepackt mit Charme und Witz. Ein Muss im Coop.

Spelunky
Ein ideales Spiel für die Vita. Eigentlich war ich bislang kein Fan dieser Rouge-like-Dinger, aber hier hat es zum ersten Mal geklickt. Das Gefühl immer besser zu werden und die Spielwelt zu beherrschen ist extrem motivierend. Dazu kommen die cleveren Daily Challenges, um sich mit anderen zu messen.

The Stanley Parable
Beim ersten Anlauf hat es mich noch komplett verwirrt. Was soll das alles? Im zweiten Anlauf drehte es dann aber völlig frei und ich konnte meinen Augen und Ohren kaum trauen. Spiele mit Erzählstimme mag ich sowieso, dazu kommen hier feinster (Meta-)Humor und komplett abgedrehte Ideen. Dauergrinsen und lautes Lachen sind Reaktionen, die ein Spiel bei mir nur selten in dem Maße auslöst.

Amnesia: A Machine For Pigs
Gleich zwei Horrorspiele in meiner Liste. So viele Vertreter dieses Genres spiele ich meist nicht einmal in einem Jahr. Das Team hinter Dear Esther zeigt hier aber eindrucksvoll wie ein subtiles, düsteres Horrorspiel ohne Schießereien und sonstigen Schabernack aussehen muss. Die unheimlich dichte, morbide Atmosphäre in unverbrauchtem Setting, mit einer ausführlich erzählten und packenden Geschichte, sorgen bei mir für Gänsehaut und andauerndes Unwohlsein. Nicht gerade die schönsten Gefühle, aber das spricht wohl für die Qualität des Spiels. Das Highlight war für mich das letzte Drittel mit seiner unglaublich guten Inszenierung und einigen Überraschungen.

Und damit ist meine Top 10 vollständig befüllt. Ab jetzt heißt es den Pile of Shame abzuarbeiten, der vermutlich noch einige dieser Liste würdige Spiele enthält.

Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure Highlights und euer Spiel des Jahres?

Ein Gedanke zu “Meine Spiele des Jahres 2013

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